Warum wir beides zusammendenken müssen und was das praktisch bedeutet

Die Klimakrise ist längst kein fernes Zukunftsszenario mehr, sondern im Alltag angekommen. Dabei wird immer deutlicher: Klimaschutz ist weit mehr als eine technische oder ökologische Frage – er ist eine soziale, politische und demokratische Herausforderung.
Mit dem neuen Handbuch „Demokratie trifft Klimaschutz: Warum es zusammengehört und wie es praktisch umsetzbar ist“ legt das Kulturbüro Sachsen eine fundierte Handreichung für die Gestaltung der gesellschaftlichen Transformation vor.
Wirksamer Klimaschutz gelingt vor allem dann, wenn er demokratisch, inklusiv und gerecht gestaltet wird. Doch gerade jetzt erfährt das Thema zunehmend Gegenwind: Debatten verhärten sich, und die extreme Rechte instrumentalisiert die Verunsicherung gezielt, um demokratische Verfahren infrage zu stellen.
Dieses Handbuch richtet sich an Engagierte der demokratischen Zivilgesellschaft, Bildungsarbeitende und Initiativen. Es bietet Orientierung, bündelt Fachwissen und stellt konkrete Handlungsspielräume sowie Best-Practice-Beispiele vor.
Folgende Fachbeiträge beleuchten die verschiedenen Schnittstellen von Demokratie und Klima:
- Steffen Krenzer: „Klima und Demokratie – Im Spannungsfeld zwischen Ohnmacht und Handlungsfähigkeit“.
- Nina Eschke: „Klimaschutz ist Menschenrechtsschutz“.
- Imeh Ituen: „Strukturelle Umwelt- und Klima(un)gerechtigkeit“.
- Andrea Schöne: „Unsichtbare Perspektiven – Warum die Klimakrise ableistisch ist“.
- Prof. Dr. Matthias Quent: „Reaktionen der äußersten Rechten auf die Klimakrise“.
- Florian Teller: „Grüne Braune“ (Ideologische Hintergründe extrem rechter Ökologie).
Das Handbuch entstand im Rahmen des Projekts „Echo! Klima im demokratischen Raum“ und wurde durch die Stiftung Mercator gefördert.

Gefördert von der Stiftung Mercator



