Tagung: Politisch handeln im autoritären Sog

Gemeinsam mit dem Bildungswerk Weiterdenken (Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen) und dem Netzwerk Tolerantes Sachsen wird das Kulturbüro Sachsen e.V. am Freitag, den 18. Januar 2019, eine Tagung unter der Überschrift „Politisch Handeln im autoritären Sog“ durchführen. Diese Tagung richtet sich an hauptamtlich und ehrenamtlich engagierte Menschen in der Demokratiearbeit, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit.

Im Sog von rechtspopulistischen und (neo-)faschistischen Bewegungen werden politische Initiativen und Zivilgesellschaft immer mehr mit autoritärer Politik konfrontiert. Auf der Tagung wollen wir uns diesem autoritären Sog stellen und Kritik üben. Darüber hinaus wollen wir progressive und demokratische Perspektiven stärken.

Die Tagung widmet sich in vier Themenblöcken wichtigen Grundfragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und politischen Handelns: 1. „Zusammenstehen“ zu Fragen von Gemeinschaften und Zugehörigkeit, 2. „Streiten“ zu Hassreden, Dialogen und der Rückeroberung von Diskursen, 3. „Standhalten“ zu Engagement für Grundrechte trotz Gegenwind, Verleumdung und Polizeigesetz und 4. „Kommunal gestalten“.

Dazu werden wir u.a. diskutieren mit Gün Tank (Neue Deutsche Organisationen), PD Dr. Julia Schulze Wessel (Universität Leipzig), Dr. Robert Feustel (Universität Leipzig), Lorna Johannsen (Arrivati Park, Hamburg), Maja Schneider (Gruppe Polar, Dresden), Hannes Ley (#ichbinhier), Philipp Baumgarten (Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa e.V.), Grit Hanneforth (Kulturbüro Sachsen), Hannah Eitel (Bildungswerk Weiterdenken) und vielen anderen.

Freitag, 18.01.2019 von 9.30 – 16.30 Uhr: „Politisch Handeln im autoritären Sog“ in Dresden.

Unter dem Link: http://www.weiterdenken.de/de/politisch-handeln ist es möglich, sich ab sofort verbindlich anzumelden. Dort ist darüber hinaus das detaillierte Tagungsprogramm und weitere Informationen zu finden. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

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