Sachsen rechts unten – Der Podcast Folge 4

#4 Völkische Siedler*innen – Rechte Raumnahme in Mittelsachsen


Völkische Siedler kaufen Höfe und Häuser in ländlichen Räumen. Seit einigen Jahren ist ein starker Zuzug solcher Ansiedlungen in Sachsen zu beobachten. Sie sorgen dafür, dass Gleichgesinnte – Neonazis und extreme Rechte – nachziehen und sich das Klima im Ort maßgeblich verändert. Die rechtsextremen Familien sind fest verwurzelt in dem Glauben an ein rassistisches Weltbild und an eine homogene Volksgemeinschaft.

Warum haben sich die völkischen Siedler*innen gerade in Mittelsachsen angesiedelt? Worauf fußt ihr Weltbild? Was sind ihre wichtigsten Ziele und Strategien? Und was kann das demokratische Gemeinwesen der Raumergreifungsstrategie völkischer Siedler*innen entgegensetzen?

In dieser Folge berichten die zwei ehemaligen Teammitglieder der Mobilen Beratung des Kulturbüros, Franz und Sophie, wie sich völkischen Siedler*innen in Mittelsachsen zunächst still und unauffällig, später selbstbewusst und aggressiv im Gemeinwesen breitgemacht haben.

Franz ist ehemaliger Berater im Kulturbüro Sachsen e.V.

Sophie, ist ehemalige Beraterin im Kulturbüro Sachsen e.V. Seit 2023 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Mittweida an der Fakultät Soziale Arbeit

Shownotes

Gäste: Franz und Sophie
Moderation: Anja Thiele (Kulturbüro Sachsen e.V.)
Redaktion: Kulturbüro Sachsen e.V. – https://kulturbuero-sachsen.de/
Musik-/Postproduktion: Christian Bluthardthttps://christianbluthardt.de/
Komposition: Melanie Riedlinger

Weiterführende Informationen

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Die Podcast-Reihe wurde unterstützt von der TuWas-Stiftung für Gemeinsinn und der Otto Brenner Stiftung

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Neonazis, Rechte Immobilien, Sachsen, Verschwörungsideologie, Völkische Siedler

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