Fachtag: Professionelle Polizei. Starke Demokratie.

Herausforderungen in der offenen Gesellschaft


Termin:
Donnertstag 29.10.2026, 09:30-16:00 Uhr

Ort: Dresden, genauer Ort nach Anmeldung

Kostenfrei dank Fördermitteln

Anmeldung: Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung an anmeldung@kulturbuero-sachsen.de

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Banner Fachtag: Professionelle Polizei.
Starke Demokratie.
Motiv: Polizei im Einsatz und Protestierende


Die Polizei genießt großes gesellschaftliches Ansehen und leistet täglich einen zentralen Beitrag für das Funktionieren des demokratischen Rechtsstaates. Gleichzeitig ist polizeiliches Handeln – wie auch andere Bereiche des öffentlichen Lebens – mitunter Gegenstand gesellschaftlicher Diskussionen. So entzünden sich an polizeilichen Maßnahmen in einzelnen Fällen Diskussionen, etwa über Diskriminierung oder Rassismus. Diese Debatten bieten die Chance, gemeinsam zu lernen, Perspektiven auszutauschen und die eigene professionelle Praxis weiterzuentwickeln.

Der Fachtag schafft hierfür einen Raum, in dem sich Angehörige der Polizei Sachsen und der demokratischen Zivilgesellschaft fortbilden und sich offen begegnen können. Ziel ist ein gemeinsamer Austausch, der unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zusammenbringt. Impulse aus Forschung und Praxis geben Einblicke in aktuelle Erkenntnisse und laden dazu ein, gemeinsam über Herausforderungen und Gelingensbedingungen professionellen polizeilichen Handelns sowie über Diskriminierungsrisiken und deren Folgen für Betroffene zu sprechen. Es existiert ein hoher Anspruch an die Arbeit der Polizei im demokratischen Rechtsstaat, weil polizeiliche Praxis in die Grundrechte eingreifen darf und das staatliche Gewaltmonopol innehat. Im Mittelpunkt steht deshalb die Frage, wie die Polizei ihre wichtige Aufgabe so gestalten und vermitteln kann, dass sie das erworbene hohe Vertrauen stärkt und ihrer Verantwortung in unserem Rechtsstaat weiterhin gerecht wird.

Eingeladen sind Angehörige der Polizei Sachsen und Mitarbeitende bei Organisationen der demokratischen Zivilgesellschaft, die in ihrem Arbeitsalltag Kontakt zu Polizei haben.

Referent*innen
– Dr. Christoph Meißelbach, Politikwissenschaftler, Sächsisches Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS) an der Hochschule der Sächsischen Polizei 
– Ikram Errahmouni-Rimi, Juristin, Referentin für Vielfalt und Antidiskriminierung beim Präsidialstab der Polizei Bremen und freiberufliche Dozentin
– Dr. Larissa Nägler ist Psychotherapeutin, Sozialpsychologin und war in der Beratung für Betroffene Rechter Gewalt in unterschiedlichen Städten tätig.
– Prof. Dr. iur. Martin Thüne, ist ausgebildeter Polizist (Kriminalhauptkommissar a.D.), Kriminologe, Polizeiwissenschaftler und lehrt an der FH für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein, an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sowie an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol).

Icon Zugänglichkeit, Motiv: Person die mit Rollstuhl fährt

Der Veranstaltungsort ist Der Veranstaltungsort ist durch Aufzüge rollstuhlgerecht zugänglich.


Anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Demokratiezentrum Logoleiste

Datenschutz:
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Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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