Mobiles Jugendkulturbüro

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Dort wo es vielfältige, demokratische und subkulturelle Angebote für Jugendliche gibt, haben es rechtsextreme Strukturen schwerer, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb ist es in ländlichen Regionen Sachsens außerhalb der drei großen Städte besonders wichtig solche Angebote noch weiter auf- und auszubauen und junge Menschen in ihrer Menschenrechtsorientierung zu unterstützen.
Das Kulturbüro Sachsen e.V. wird mit seinem Mobilen Jugendkulturbüro junge Menschen in Sachsen, in ihrem Selbstverständnis als nicht-rechts und/oder menschenrechtsorientiert unabhängig ihrer Herkunft empowern und sie bei der Entfaltung einer nicht-rechten jugendkulturellen Vielfalt unterstützen.
Der Fokus des Projektes liegt zum einen auf der Schaffung und Etablierung von selbstverwalteten (Frei)Räumen und andererseits in der Beratung und Begleitung von jugend- und subkulturellen Projektideen. Diese tragen zu einer vielfältigen, politischen und kulturellen Mitbestimmung besonders in ländlichen Region bei.

Zielgruppe
Zielgruppe sind junge Menschen in informellen Gruppen oder formeller Selbstorganisation, im Alter von 14 – 27 Jahren in Sachsen, die sich in ihrem Selbstverständnis als nicht rechts, menschenrechts- und beteiligungsorientiert verstehen.

Methoden und Umsetzung
Die Mitarbeiter*innen des Mobilen Jugendkulturbüro kommen zu den Jugendgruppen, die sich eine Begleitung oder Beratung wünschen. Das können einmalige Termine, kurze Unterstützungsleistungen oder auch Begleitungen über einen längeren Zeitraum sein. Es werden verschiedene Bausteine angeboten, die je nach Bedarfslage variieren können. Wir unterstützen und beraten bei der Etablierung oder Schaffung selbstverwalteter Jugendfreiräume. Dabei setzen wir auf enge Kooperation mit vorhandenen Jugendhilfestrukturen vor Ort.
Dabei fließen die ca. 15jährigen Erfahrungen des Kulturbüro Sachsen e.V. in der Arbeit mit nicht rechten Jugendgruppen in das aktuelle Projekt ein.

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