
Die Mobile Beratung des Kulturbüro Sachsen und die Opferberatung SUPPORT der RAA Sachsen eröffneten Ende August in Zwickau einen gemeinsamen Standort. Damit wird ein präsentes Angebot geschaffen, das sowohl präventiv demokratische Kräfte stärkt als auch Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt unterstützt.
Die Notwendigkeit dieser Arbeit zeigt sich auch in der aktuellen Entwicklung: In den vergangenen Jahren hat die extreme Rechte im Vogtlandkreis und im Raum Zwickau ein dichtes Netzwerk geknüpft und verzeichnet wachsende Wahlerfolge. Dies geht mit gezielten Versuchen einher, demokratisch engagierte Menschen vor Ort einzuschüchtern. Umso bedeutender ist die Präsenz des gemeinsamen Beratungsangebots direkt vor Ort.
Das Mobile Beratungsteam West des Kulturbüro Sachsen e.V. ist für die Landkreise Zwickau und Vogtlandkreis sowie die Stadt Zwickau verantwortlich. In diesem Gebiet berät das Team aufsuchend zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus und Verschwörungserzählungen. Das Ziel der Arbeit der Mobilen Beratung ist dabei die nachhaltige Stärkung einer demokratischen Zivilgesellschaft in Sachsen.
Zur feierlichen Eröffnung kamen neben der Oberbürgermeisterin Constance Arndt, Vertreterinnen des Demokratiezentrums, der Leitenden Polizeidirektorin Marika Schwanitz auch viele Engagierte aus der Zwickauer Zivilgesellschaft. Getragen von diesem Rückenwind möchten die Kolleg*innen von nun an in Sachsens viertgrößter Stadt durch gezielte Aufklärung und Begleitung das demokratische Miteinander nachhaltig fördern.
Die Mobile Beratung des Kulturbüro Sachsen e.V. wird gefördert durch:

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