EU-Flüchtlingspolitik und humanitäre Katastrophe in den griechischen Lagern

Banner Veranstaltung 20.04.2021: "EU-Flüchtlingspolitik und  humanitäre Katastrophe in den griechischen Lagern"


Termin: , Dienstag 20. April 2021, 18:00-20:00

Veranstaltungsort: digital, Zugangslink teilen wir nach der Anmeldung mit.

Teilnahmebeitrag: Dank finanzieller Förderung ist es uns möglich diese Veranstaltung kostenfrei anzubieten.

Anmeldung bis zum 16. April 2021 unter: bildung[at]kulturbuero-sachsen.de

Flyer als .PDF (3,4 MB)



Seit Jahren erreichen uns grauenhafte Bilder und Berichte aus den Flüchtlingslagern an den EU-Außengrenzen. Mit den so genannten EU-Hotspots wurde beispielsweise in Griechenland ein System etabliert, das zu keinem Zeitpunkt im Einklang mit EU- und Menschenrechten stand. Monate nachdem die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen Griechenland als „Schutzschild“ Europas bezeichnete fand mit dem Brand in Moria auf Lesbos die Katastrophe einen neuen Höhepunkt.

Das nunmehr als Ersatzlager fungierende Kara Tepe auf Lesbos wird unter noch schlimmeren Bedingungen betrieben. Trotzdem sich allein in Deutschland 208 Kommunen zur Aufnahme von Geflüchteten aus den griechischen Lagern bereit erklärt haben, verhindert die Bundesregierung derartige Hilfe und Lösungsansätze und auf EU Ebene wird eine Neuauflage des EU-Türkei Deals verhandelt. Die Referentinnen informieren über die Situation vor Ort, aktuelle politische Entwicklungen und diskutieren die Frage, was jetzt zu tun ist.


Referent*innen

  • Clara Bünger, Juristin, Gründerin von Equal Rights Beyond Borders und Mitarbeiterin im Bundestag, hat ein Jahr vor Ort gearbeitet.
  • Franziska Grillmeier, freie Journalistin, lebt und arbeitet derzeit auf Lesbos und berichtete zum Thema unter anderem für Der Spiegel, Die Zeit, Krautreporter, taz und Deutschlandradio. 
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Anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)


Für die Veranstaltung gilt die Ausschlussklausel:
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

Datenschutz:
Mit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogenen Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen.

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