
Deutlich über 30 Prozent – in manchen Regionen sogar noch mehr: Die Wahlergebnisse der AfD in den Jahren 2024 und 2025 haben viele Menschen aufgeschreckt. Ist Rechtsextremismus jetzt Mainstream? Erleben wir gerade einen politischen Kipppunkt? Und was bedeutet das alles für Demokratie, Zivilgesellschaft und den Alltag vor Ort – gerade in Ostdeutschland?
Mit dem Sammelband „Die AfD im Osten. Analysen anlässlich der Wahlen 2024/25“ liegt eine Auseinandersetzung mit genau diesen Fragen vor. Herausgegeben von Prof. Dr. Uwe Backes (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden) und Michael Nattke (Kulturbüro Sachsen) versammelt der Band Analysen aus Wissenschaft und politischer Praxis.
Der Band arbeitet anhand verschiedener Aspekte heraus, dass es sich bei den ostdeutschen Landesverbänden der AfD zweifelsfrei um rechtsextreme Bestrebungen handelt. Ideologische Positionen, politische Strategien und zentrale Politikfelder – von Migration über Geschichts- und Erinnerungspolitik bis hin zu Klima-, Gender- und Außenpolitik – werden kritisch beleuchtet. Zudem wird offengelegt, wie die AfD in Ostdeutschland mit anderen Rechtsextremen kooperiert und zusammenarbeitet. Dabei wird unmissverständlich deutlich, wie sehr diese Partei demokratische Grundwerte infrage stellt.
Mit Beiträgen von:
- Uwe Backes
- Johannes Kiess/Marius Dilling/Kazim Celik
- Anne Küppers/Marion Reiser/Vinzenz Waldmüller
- Tom Mannewitz
- Jan Müller
- Michael Nattke
- Elisabeth Oertel
- Gert Pickel/Susanne Pickel
- Wolfgang Schröder/Carla Lucks
- Fabian Virchow
- Kerstin Völk
- Sabine Volk
- Jakub Wondreys
Die AfD im Osten – Analysen anlässlich der Wahlen 2024/25 ist im Buchhandel erhältlich oder kann beim Verlag Edition Überland bestellt werden.
Der Sammelband enstand in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) der TU Dresden wird und unterstützt durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.





