> Entstehungsgeschichte des Kulturbüro Sachsen e.V.

Das Kulturbüro Sachsen entstand im Jahr 2001 aus dem "Büro für Freie Kultur- und Jugendarbeit e.V." und ist seit März 2004 ein eigenständiger gemeinnütziger und eingetragener Verein. Es setzt seit 2001 das Projekt "Mobile Beratungsteams" und seit 2005 weitere Projekte im Bereich Demokratiebildung und soziokulturelle Animation um. Dabei befassen sich die Mobilen Beratungsteams mit vielfältigen gesellschaftlichen Problemlagen:

Kommunen und deren lokale Akteure stehen vor großen Herausforderungen...

  • hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit dem Rückzug Betroffener in die ausschließlich private Sphäre
  • Finanznot zu Lasten von Infrastruktur und freiwilligen Leistungen in den Kommunen, zu denen die Stärkung von Bürgerengagement und die Förderung der Jugend- und Kulturarbeit gehören
  • eine Jugend- und Kulturarbeit, die oft auf Arbeitsverhältnissen im Rahmen gerinfügiger Beschäftigung basiert und durch ständigen Personalwechsel und mangelnde Qualifikation wenig nachhaltig ist
  • Perspektivlosigkeit in Folge fehlender Bildungs- und Kulturangebote
  • Abwanderung junger Menschen, Störung des demographischen Gleichgewichts
  • Angst vor Imageschaden bei offener Benennung rechtsextremer Erscheinungen
  • soziokulturelle Verankerung rechtsextremer Diskurse und Organisationsformen


Um die soziokulturelle Verankerung rechtsextremer Diskurse und Organisationsformen nachhaltig bekämpfen zu können, braucht es eine vitale und couragierte demokratische Bürgerschaft/Zivilgesellschaft. Unser systemischer Beratungsansatz stärkt lokale Akteur_innen und Institutionen bei Ihrer Arbeit für mehr gelebte Demokratie.

Die Projekte des Kulturbüro Sachsen e.V. werden vornehmlich im Freistaat Sachsen, aber in Kooperation mit Partnern auch über die Ländergrenzen hinweg in Tschechien, Polen oder Brandenburg durchgeführt.