Stellenausschreibung: Mobiler Berater für die Region Südwestsachsen

Seit 15 Jahren berät und begleitet das Kulturbüro Sachsen e.V. Prozesse der Demokratieentwicklung in Sachsen. Mit Mobiler Beratung für Kommunen und mit Beratungsangeboten in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Gemeinwesenarbeit und dem Themenfeld Asyl und Migration setzt das Kulturbüro Sachsen seinen Leitsatz: „Uns interessiert Veränderung“ in ländlichen Regionen und urbanen Zentren in Sachsen um.

Zeitnah hat das Kulturbüro Sachsen e.V. eine neue Stelle zu besetzen:
Für die Arbeit in der Region Südwestsachsen und damit für die Beratungsstelle in Chemnitz wird eine Berater*in für 35 Wochenstunden gesucht. Für weitere Informationen downloaden Sie bitte unsere ausführliche Stellenausschreibung (.PDF, 67 KB). Bitte nutzen Sie unseren Bewerbungsfragebogen (.DOC, 13 KB).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen im pdf Format (max. 5 MB) mit  Bewerbungsfragebogen bis zum 15.9. per E-Mail an:
Liane.Roemmermann[ät]kulturbuero-sachsen.de, Betreff: Bewerbung Mobiler Berater Region Südwest

Gründung des Bündnis gegen Rassismus


Das Bündnis gegen Rassismus wurde am 23. August 2017 offiziell gegründet - ein Bündnis, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Rassismus als Problem klar zu benennen. Ob rechte Gewalt, Diskriminierung in Ämtern und Behörden, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie in alltäglichen Situationen – Rassismus wird in Sachsen zu selten als Problem erkannt und benannt, häufig wird es sogar ignoriert. Daran will das Bündnis gegen Rassismus als breit aufgestellter Zusammenschluss aus zivilgesellschaftlichen Verbänden, Vereinen und Selbstorganisationen, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Kunst, Kultur und Wissenschaft etwas ändern.

14.10.2017, Dresden: Workshop "Willkommen in Deutschland?"

Praktische Unterstützung bei neonazistischen/rassistischen Bedrohungen

̸ ̸ Ein Workshopangebot für Engagierte in der Flüchtlingshilfe und in Willkommensinitiativen

Immer wieder werden Menschen, die sich für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft engagieren, durch Neonazis bedroht und angefeindet: Betroffene erhalten Drohbriefe, Fensterscheiben von Versammlungsräumen werden zerstört, Autoreifen aufgeschlitzt, Türen eingetreten und in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter regelrechte Hetzkampagnen mit Steckbriefen gestartet. Der Workshop „Willkommen in Deutschland? Praktische Unterstützung bei neonazistischen / rassistischen Bedrohungen“ richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte in der (kirchlichen) Flüchtlingshilfe und an Engagierte aus Willkommensinitiativen – insbesondere in Sachsen. Ziel ist es, sich durch Erfahrungsaustausch und Impulse von Expert*innen mit niedrigschwelligen Strategien effektiver gegen neonazistische Bedrohungen und Kampagnen und Hassgewalt wehren zu können. Gleichzeitig bietet der Workshop eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen.

Weiter Informationen zum Inhalt der Veranstaltung können sie diesem Flyer entnehmen. Download als .PDF (ca. 513 KB)

Brücke|Most-Stiftung fehlt in Zukunft

Brücke | Most-Stiftung bricht als wichtiger Partner bei der Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte weg

Mit großem Bedauern nahmen wir in den letzten Tagen zur Kenntnis, dass die Brücke|Most-Stiftung ihre Arbeit einstellen wird. Seit vielen Jahren ist die Stiftung ein enger Partner des Kulturbüro Sachsen e.V.

„Die vielfachen Projekte, welche im Haus durchgeführt wurden, waren ein wichtiger Beitrag für die Gestaltung einer grenzübergreifenden, zivilgesellschaftlichen Arbeit“ sagt Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüros zur Schließung der Stiftung. „Gerade die deutsch-tschechische Vermittlungsarbeit ist in Zeiten von zunehmender rassistischen Mobilisierung beiderseits der Grenze von größter Bedeutung und eine Einstellung des operativen Geschäfts der Stiftung wird eine große Lücke in Dresden hinterlassen.“  

Kooperationen von Kolleg*innen beider Einrichtungen gab es bei unterschiedlichsten Themen: sei es das Thema Erinnerungskultur rund um die Gedenkstätte in Terezín gemeinsam mit dem Verein der Freunde und Förderer von Theresienstadt/Terezín e.V. oder das große Engagement bei der Gründung des sachsenweiten „Bündnis gegen Rassismus“.

Mit der Schließung des Gästehauses mit dem von uns gern genutzten Seminarraum, geht für Dresden ein wichtiger Ort – auch für internationale Begegnungen – verloren.

Beitrag in „Dresdner Hefte“

In der aktuellen Ausgabe der Dresdner Hefte, „Das "linke" Dresden. Eine Spurensuche über 100 Jahre“ (Heft 130) ist ein Beitrag unserer Geschäftsführerin Grit Hanneforth enthalten. Der Text geht der Frage nach „Existiert ein gemeinsames linkes Selbstverständnis im Gedächtnis Dresdens? Eine Überlegung am Beispiel des Umgangs mit dem 13. Februar“. Vorgestellt wurde das Heft am 22.06.2017 in der Zentralbibliothek des Kulturpalasts. Die Hefte können unter http://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/110/06/dresdner-hefte.php bestellt werden.

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