Gründung des Bündnis gegen Rassismus


Das Bündnis gegen Rassismus wurde am 23. August 2017 offiziell gegründet - ein Bündnis, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Rassismus als Problem klar zu benennen. Ob rechte Gewalt, Diskriminierung in Ämtern und Behörden, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie in alltäglichen Situationen – Rassismus wird in Sachsen zu selten als Problem erkannt und benannt, häufig wird es sogar ignoriert. Daran will das Bündnis gegen Rassismus als breit aufgestellter Zusammenschluss aus zivilgesellschaftlichen Verbänden, Vereinen und Selbstorganisationen, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Kunst, Kultur und Wissenschaft etwas ändern.

Der Gründung ging ein einjähriger Prozess voraus. Unter aktiver Beteiligung des Kulturbüro Sachsen tauschten sich die Bündnispartner über Rassismuserfahrungen aus. Sie sprachen intensiv über die verschiedenen Formen von Rassismus und deren Wirkung in der Gesellschaft. Auf dieser Grundlage entstand das Selbstverständnis des Bündnisses.

Die Bündnismitglieder verpflichten sich selbst, in ihren Organisationen Rassismus im eigenen Handeln zu reflektieren und sowohl das Problembewusstsein, als auch das Handlungsbewusstsein zu schärfen. Angebote, die die einzelnen Bündnispartner zu diesen Themen entwickelt haben, werden vom Bündnis gesammelt vorgestellt.

Das Bündnis gegen Rassismus will mittels Kampagnen- und Lobbyarbeit ein starker Ansprechpartner im Kampf gegen Rassismus sein und sich für ein gerechtes und menschwürdiges Miteinander in Sachsen einsetzen.

Außer dem Kulturbüro Sachsen sind noch viele weitere Teil des Bündnisses. Weitere Informationen unter: https://www.buendnisgegenrassismus.de/