> Fortbildungsreihe „Die Anderen im Blick Jugendsozialarbeit in der Migrationsgesellschaft“ des Kulturbüro Sachsen e.V.


Lebens- und Erfahrungswelten von Jugendlichen mit Migrationhintergrund war das Thema der Einführungsveranstaltung für die Fortbildungsreihe Die „Anderen“ im Blick Jugendsozialarbeit in der Migrationsgesellschaft. Bei unserem Kooperationspartner DER PARITÄTISCHE Sachsen in Dresden trafen sich Teilnehmende und die Mitarbeiterinnen des Kulturbüro Sachsen e.V. um sich kennenzulernen und ins Thema einzusteigen.



Diesem Zweck diente der Film „Wenn wir reden“ der Jugendgruppe der Initiative für eine alevitische Gemeinde in Dresden, den die Jugendlichen selbst erarbeitet und gedreht haben und der einen tiefen Einblick in die Selbstverortung von jungen DresdnerInnen gibt, die tagtäglich einen Migrationshintergrund und damit eine Form von „Andersein“ zugeschrieben bekommen. Vor und nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit einigen den jugendlichen MacherInnen und einem der erwachsenen Initiatoren ins Gespräch zu kommen und nutzen diese Chance rege.

Von März – November erhalten die 20 Teilnehmenden der Fortbildungsreihe die Möglichkeit, sich in mehreren Modulen im Austausch mit Expert_innen zu informieren und sich intensiv mit Themen wie Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft, Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder auch zur islamischen Religion zu beschäftigen. Die Teilnehmenden der Fortbildungsreihe sind Sozialarbeiter_innen und Pädagog_innen aus verschiedenen Orten in Sachsen. Sie bekommen in der Fortbildung die Möglichkeit die eigene Arbeit in Bezug zum Thema zu reflektieren.
Die Fortbildungsreihe „Die Anderen im Blick Jugendsozialarbeit in der Migrationsgesellschaft“ wird im Rahmen des Projektes DIADEM durchgeführt und unterstützt von Aktion Mensch, dem Generalkonsulat der USA / Leipzig, DER PARITÄTISCHE Sachsen und der Sebastian Cobler Stiftung.