> 15. April 2016 in Dresden: Tagung "Schön Deutsch? Zivilgesellschaftliche Ansätze in der Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit"

Das Kulturbüro Sachsen e.V. und seine Mobile Beratung freuen sich, dass der Bundesverband Mobile Beratung e.V. eine Tagung in Sachsen veranstaltet, die wir hiermit bewerben:

Am 15. April 2016 findet in Dresden die Tagung „Schön deutsch? Zivilgesellschaftliche Ansätze in der Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit“ statt.

Auf der Tagung werden Expert_innen mit Praktiker_innen und der Wissenschaft in den Austausch treten: Wie muss sich zivilgesellschaftliche Arbeit in ausgewählten Bereichen verändern, um aus der Vergangenheit zu lernen und den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein?

In einem Auftaktpanel werden Alisha B. Heinemann (Universität Wien) und Ulli Jentsch (Antifaschistisches Pressearchiv & Bildungszentrum Berlin) einen aktuellen Problemaufriss wagen. Dazu werden u.a. institutioneller Rassismus in Deutschland und die Veränderung der politischen Kultur durch Pegida und die Anti-Asyl-Proteste die Themen sein.

In parallel stattfindenden Motivationsvorträgen werden Prof. Dr. Christine Labontè-Roset (Alice-Salomon-Hochschule Berlin) zu Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession und Fritz Burschel (NSU-watch) zu den Versäumnissen der Zivilgesellschaft seit der Selbstaufdeckung des NSU sprechen.

Die Workshops werden sich mit sozialräumlicher Praxis zur Durchsetzung von Menschenrechten, dem Umgang mit Rechtspopulismus, Fragen der Jugendsozialarbeit, der Politischen Bildungsarbeit, der Bildungslandschaft und der Diversität zivilgesellschaftlicher Organisationen beschäftigen.

Das detaillierte Programm der Tagung entnehmen Sie bitte diesem Faltblatt (Download als PDF, 397 KB)

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung zur Tagung ist bis spätestens 10.04.2016 an demokratie2016[ät]weiterdenken.de möglich. Bitte geben Sie in der Anmeldung an, welchen Workshop sie präferieren.

Hinweis:
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Organisationen angehören, die neonazistischen Szenen zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.