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Das Kampagnenmotiv. Zum Download in druckfähiger Auflösung anklicken.
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Ab kommender Woche werden in ganz Sachsen Postkarten auftauchen,
die sicher auf den ersten Blick
für Verwirrung sorgen - eine junge Frau mit Schmollmund schaut den Betrachter und die Betrachterin
aus blauen Augen an. Doch etwas stört - ein kleines schwarzes
Bärtchen verunstaltet das Gesicht. Ein Bärtchen,
welches spätestens seit Hitler untragbar ist.
Mit dem etwas überzogenen und sarkastischen Kampagnenmotiv, das in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Agentur
Hammergeigerot entstanden ist, wollen die Beratungsvereine
Kulturbüro Sachsen e.V. und
RAA Sachsen e.V.
für Aufmerksamkeit sorgen - und diese schließlich auf ihre
Beratungsangebote lenken. Denn noch zu häufig kommt es
vor, dass Probleme verschwiegen werden, über die eigentlich
offensiv geredet werden müsste.
Wer in seinem Freundeskreis, seiner Familie, am Arbeitsplatz oder in
der Nachbarschaft rechtsorientierte Tendenzen als Problem wahrnimmt,
weiß oft gar nicht, dass es
Beratungsmöglichkeiten zum Umgang damit gibt. Auch Menschen,
die von rechtsmotivierter Gewalt betroffen sind, schweigen in manchen
Fällen - sei es aus Angst oder Unkenntnis der
Möglichkeiten.
Das Ziel der Kampagne ist, diese Menschen zum Reden zu motivieren. So
lässt sich auch der Aufdruck auf dem T-Shirt der Frau von der
Postkarte verstehen:
DONT WALK - TALK. Gefragt sind
„Mutbürger_innen“, die überlegt und
entschlossen handeln. Diesem Ziel kann näher kommen, wer
über alle Aspekte spricht und gut beraten ist.
Kulturbüro Sachsen e.V. und RAA Sachsen e.V. bieten seit
über 10 Jahren Beratungsleistungen im Spannungsfeld des
Rechtsextremismus an. Dabei gelten hohe Standards, um den
Beratungssuchenden einen vertrauenswürdigen, geschützten
Rahmen anbieten zu können. Auf Wunsch kann eine solche Beratung
auch komplett anonym erfolgen.
Informationen zu Kulturbüro Sachsen e.V.
Das Kulturbüro
Sachsen e.V. berät seit 2001 lokale Vereine,
Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie
Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel,
rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische
Zivilgesellschaft entgegenzusetzen. Die Projekte des
Kulturbüro Sachsen e.V. erarbeiten Methoden und Inhalte, die
bürgerschaftliches Engagement und konkretes Handlungswissen
gegen Rechtsextremismus stärken und so demokratische
Alltagskultur in sächsischen Kommunen und Landkreisen
verankern.
www.kulturbuero-sachsen.de
Informationen zu RAA Sachsen e.V.
Die Opferberatung des RAA
Sachsen e.V. setzt sich aktiv für Betroffene rechtsmotivierter
und rassistischer Gewalt ein. Um Betroffene schnell und
unbürokratisch auch finanziell unterstützen zu
können, gibt es einen Hilfefonds. Dieser Fonds finanziert sich
ausschließlich über Spenden. Über die
Beratung und Betreuung von Betroffenen hinaus sieht die Opferberatung
es als ein wesentliches Ziel ihrer Arbeit, innerhalb verschiedener
Präventionsangebote für das Auftreten
rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt zu sensibilisieren und
darüber aufzuklären.
www.raa-sachsen.de
Agentur:
Hammergeigerot
Hauboldstr. 33
09111 Chemnitz
www.hammergeigerot.de
Mit freundlichen Grüßen,
Kulturbüro Sachsen e.V.
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